07.09.2026

Studienreise führt in den hessischen Herbstferien in die Region Marken

Mittelitalien kulturell und kulinarisch entdecken

Spiaggia delle due sorelle Foto: F. Cartocci/DIG

Die Deutsch-Italienische Gesellschaft Mittelhessen e.V. bietet eine erlebnisreiche Studienreise in den hessischen Herbstferien an, die auf Entdeckung der Schätze der
mittelitalienischen Region Marken in der Nähe von Ancona vom 03. bis zum 11. Oktober 2026 führt.

Während der Hinreise (direkt ab Wetzlar und Gießen) im Reisebus sind landeskundliche Informationen und je eine Zwischenübernachtung bei Parma vorgesehen, um bequem die Veränderung der italienischen Landschaft zu genießen. Die Marken (Le Marche) stehen noch immer zu Unrecht im Schatten der Toskana. Auch diese italienische Region bietet eine großartige Hügellandschaft, Strände an der Adriaküste mit Kreidefelsen, berühmte Höhlen, sowie die beeindruckende Gebirgswelt der Monti Sibillini, oft als Panorama in den Orten erkennbar. In einem der Naturparks (Monte Conero) findet die Übernachtung in einem Hotel in einer Bucht mit Mittelmeervegetation und Strand statt.

Dank der zentralen Lage sind zahlreiche Orte, wie die Hafenstadt Ancona mit ihrem Dom, die Renaissance- und Universitätsstadt Urbino mit der Nationalgalerie der Marken und dem Geburtshaus des Künstlers Raffaello, sowie Macerata mit den Palazzi der Altstadt und seinem Opernhaus, das erst kürzlich in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde. Eine besondere Besichtigung führt in das Papiermuseum in Fabriano, das überregional bekannt ist und die Ursprünge des geschöpften Papieres und Wasserzeichen in Italien und deren Bedeutung für Europa zeigt. Berühmte Persönlichkeiten, wie der Stauferkaiser Friedrich II, der auch als ‚Staunen der Welt – stupor mundi‘ bekannt war, wurden ebenso in den Marken geboren, daher wird es für die Kulturinteressierten auch um seine Persönlichkeit und die Stadt Jesi gehen.

Auf dem Programm stehen ebenso kleinere Orte, wie Loreto als Wallfahrtsort mit dem Heiligen Haus, Recanati, das für seinen berühmten Schriftsteller Giacomo Leopardi berühmt ist, aber auch die mittelalterliche Stadt Ascoli Piceno mit einladenden Plätzen und historischen Cafés.

Die gemeinsamen Mahlzeiten sehen regionale Spezialitätenmenüs vor.
Italienischkenntnisse sind keine Voraussetzung, können aber jederzeit angewandt werden. Eine Vereinsmitgliedschaft ist keine Bedingung zur Teilnahme.
Weitere Infos, Reiseprospekt und Anmeldung (bis zum 20.09.2026 oder nach Absprache später) unter www.dig-mittelhessen.de (Flyer-Download ist möglich), kontakt@dig-mittelhessen.de oder Mobil 0173/3603916 und 0151/23127801 (auch WhatsApp).

Urbino Foto: F. Cartocci/DIG
Ascoli Piceno Foto: F. Cartocci/DIG

Quelle: http://www.dig-mittelhessen.de


TOP Nachrichten

Veranstaltung

Heimatgeschichtliche Ausstellung geöffnet!
Pfarrheim Alte Schule | So., 13.9.2026 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Die Heimatstube Obertiefenbach ist am Sonntag, dem 13. September 2026, von 14:00 bis 16:00 Uhr, geöffnet. Im denkmalgeschützten Kath. Pfarrheim Alte Schule, An der Kirche 12, ist auf einer Fläche von rund 190 m2 die seit 28 Jahren immer wieder erweiterte, heimatgeschichtliche Dauerausstellung im Dachgeschoss zu besichtigen.

Vielzahl an Dokumenten, Fahnen, Fotografien, Büchern und Ortsplänen

Das Heimatarchiv bietet eine Vielzahl an Dokumenten, Fahnen, Fotografien, Büchern, Bildern und Ortsplänen aus dem Leben früherer Generationen. Eine komplette historische Schuhmacherwerkstatt, eine frühere Wohnstube mit Herd, ein Bett mit Strohmatratze, Arbeitsgeräte einer Schreinerei und Zimmerei, eines Dachdeckers und eines Anstreichers finden sich ebenfalls hier sowie viele alte Geräte aus der Landwirtschaft und aus dem Haushalt. Zudem sind Gegenstände aus dem religiösen Leben und historische Ausrüstungsgegenstände der Freiwilligen Feuerwehr ausgestellt. Auch drei frühere Schulbänke sind im Bereich Schule und Lernen zu bewundern. Ein Gebrauchsgegenstand des Museums war bereits Höhepunkt in einer Sendung der Rateshow des hr-fernsehens „dings vom dach“.

Exponate, welche die Arbeiten beim Basaltabbau zeigen

Regionaltypisch sind auch die Exponate, welche die Arbeiten beim Basaltabbau zeigen, sowie die Gesteine aus der Heimatgemeinde: Basalt, Ton, Quarzit und Eisenstein; zudem eine Güterlore, die sich vor dem Gebäude befindet.

Gruppenfotos der Erstkommunion-Jahrgänge ab 1926 einsehbar

In heimatkundlichen Sammlungen sind nach Themengebieten wesentliche Presseartikel und Fotografien, darunter Gruppenfotos der Erstkommunion-Jahrgänge ab 1926, für interessierte Besucher einsehbar.

Bei etlichen Fotos sind allerdings die Namen der abgebildeten Personen nicht bekannt; hier freut sich das Museumsteam über Ergänzungen beim Besuch.

Lückenlose Darstellung der Kirmesburschenjahrgänge ab 1947

Die lückenlose Erfassung der Kirmesburschenjahrgänge ab 1947 als Fotodokumentation und auch die dazugehörigen Zeitungsberichte über die Obertiefenbacher Kirmes seit 1950 liegen zur Ansicht für alle Besucher aus.

Obertiefenbach nahm besonders viele Heimatvertriebene auf

Da infolge des Zweiten Weltkriegs das Dorf Obertiefenbach besonders viele Heimatvertriebene aufnahm, die das Dorfbild um die 1950er Jahre mitprägten, ist auch dies in der Heimatstube veranschaulicht.

Geschichte und Darstellungen zum Kloster Beselich

Ebenso sind vielfältige Unterlagen und Darstellungen über das ehemalige Kloster bzw. die Klosterruine Beselich sowie deren Erhaltungsmaßnahmen dokumentiert.

Urkunde des Treuebekenntnisses der sieben Knaben zu Bischof Blum

In einer Urkunde hatten sieben Schuljungen ihr Bekenntnis als treue Anhänger der katholischen Kirche und ihres Limburger Bischofs Peter Joseph Blum in der Zeit des Kulturkampfes am 16. Juni 1874 festgehalten und darüber hinaus weitere Schriftstücke hinterlassen. Diese historischen Dokumente der Schüler geben dem Schulgebäude eine unverwechselbare geschichtliche Bedeutung. Eine nachgebildete Schulbankgruppe lädt insbesondere Kinder zum Spielen und Verweilen ein.

Ernennungsurkunde des verstorbenen Bundesministers und Ehrenbürgers Georg Leber

In einer Vitrine sind auch die Original-Ernennungsurkunde des verstorbenen Bundesverteidigungsministers und Obertiefenbacher Ehrenbürgers Georg Leber sowie weitere mit ihm zusammenhängende Dokumente und Fotos aus der Politik der 1960er bis 1980er Jahre (u.a. Leber mit US-Präsidenten John F. Kennedy und Jimmy Carter, sowie Bundeskanzler Helmut Schmidt) ausgestellt.

Am zweiten Sonntag jeden Monats für Besucher geöffnet

Im Übrigen ist dieses Heimatmuseum am zweiten Sonntag jeden Monats für Besucher geöffnet. Eintritt wird nicht erhoben.

Das ehrenamtliche Team der Heimatstube freut sich über Ihren Besuch.

URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Heimatstube_Beselich-Obertiefenbach

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