29.06.2026

Der Juli bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Taunus aktiv zu entdecken

Naturpark Taunus erneuert Beschilderung des Weiltalwegs im Hochtaunuskreis

v.l.n.r.: Maja Garlich (Naturpark Taunus); Bürgermeister Stahl (Grävenwiesbach)., Landrat Ulrich Krebs (Vorsitzender Naturpark Taunus), Bürgermeisterin Krügers (Schmitten), Bürgermeister Esser (Weilrod), Andrea Knebel (Naturpark Taunus) Naturpark Taunus

Der Weiltalweg zählt zu den beliebtesten Wegen im Taunus und verbindet auf rund 48 Kilometern eindrucksvoll Natur, Kultur und Erholung. Vom Roten Kreuz in Schmitten im Taunus führt der Wanderweg durch Weilrod und Weilmünster bis nach Weilburg an der Lahn. Nun wurde der im Hochtaunuskreis verlaufende Abschnitt des Weiltalwegs durch den Naturpark Taunus auf den neuesten Stand gebracht.

Im Zuge der Arbeiten wurden insgesamt 87 Wegweiser erneuert. Der aktualisierte Streckenabschnitt des Weiltalwegs umfasst ca. 32 Kilometer sowie zusätzlich etwa 23 Kilometer an Zuführungen und Schleifen. Der Weg führt dabei durch die Gemeinden Schmitten im Taunus, Weilrod und Grävenwiesbach und erschließt zahlreiche landschaftlich reizvolle Bereiche des östlichen Hintertaunus.

Mit der Erneuerung der Beschilderung sorgt der Naturpark Taunus für eine verbesserte Orientierung und eine einheitliche Wegequalität für Wandernde. Ziel ist es, die Attraktivität des beliebten Wander- und Radwegs langfristig zu sichern und Gästen wie Einheimischen ein hochwertiges Naturerlebnis zu bieten.

Der Weiltalweg begleitet auf weiten Strecken den Lauf der Weil und zeichnet sich durch abwechslungsreiche Landschaften, naturnahe Wege sowie zahlreiche Einkehr- und Rastmöglichkeiten aus. Besonders geschätzt wird der Weg für seine Kombination aus dichten Wäldern, offenen Talabschnitten und malerischen Orten, die durchwandert werden. Durch seine gute Erreichbarkeit und moderate Streckenführung eignet sich der Weiltalweg sowohl für Tagesausflüge als auch für mehrtägige Wanderungen sowie Radtouren.

Der Naturpark Taunus engagiert sich kontinuierlich für die Pflege und Weiterentwicklung des Wegenetzes Verbandsgebiet. Als einer der größten Naturparke Hessens umfasst er eine vielfältige Mittelgebirgslandschaft mit weitläufigen Wäldern, artenreichen Offenlandbereichen und zahlreichen Freizeit- und Erholungsangeboten. Ein gut ausgeschildertes Wegenetz ist dabei ein zentraler Bestandteil nachhaltiger Naherholung und naturverträglichen Tourismus in der Region.

Mit der abgeschlossenen Modernisierung des Weiltalwegs im Hochtaunuskreis wurde ein weiterer wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung des Wanderangebots im Taunus geleistet. Wanderinnen und Wanderer, sowie Radfahrerinnen und Radfahrer profitieren künftig von einer noch besseren Orientierung und einem attraktiven Naturerlebnis entlang eines der bekanntesten Wander- und Radwege der Region.

Weitere Informationen zum Naturpark Taunus finden Sie unter www.naturpark-taunus.de/ oder kontaktieren Sie uns unter der Rufnummer 06171/979070.

Quelle: Naturpark Taunus


TOP Nachrichten

Veranstaltung

In bilico
Rosenhang Museum | So., 21.6.2026 bis So., 20.9.2026 23:59 Uhr

Die umfangreiche Ausstellung des Künstlers Giuseppe Donnaloia präsentiert eine Reihe vorwiegend neuer Arbeiten in Malerei, Zeichnung und Skulptur.

Schon der Titel der Ausstellung „In bilco“ verweist auf Donnaloias inhaltlich-motivischen Schwerpunkt im Fokus von Mensch und Natur. Dabei kommen in metaphorischen Nuancen mittels Stil, Technik und Thematik meist Sinngehalte zum Tragen, die im Kontext von sensitiven Schwingungen und gesellschaftlichen Reflexionen angesiedelt sind. Auf dieser Meta-Ebene des existenziell Gestalthaften erzeugt Donnaloia Bilder, Zeichnungen und Skulpturen im Spannungsfeld von Figuration und abstrakter Geste. Neben ausgewählten Exponaten des Bilder-Zyklus „Rigeneratione Naturale“ zeigt auch eine Reihe von neuen Aktzeichnungen Donnaloias elementare Expressivität, die ganz im Zeichen der Reflexion über prekäre Gleichgewichte steht. Seine Bilder beanspruchen nicht selten kontemplative Züge, indem sie das sehnsuchtsvolle Abtauchen in die von Menschen dominierte Gefühlswelt veranschaulichen. Jedoch sind sie gleichermaßen zu lesen als ein sich aufbäumender Kraftakt, der mit den Instrumenten des Künstlers gegen die definitive Machtübernahme maschineller Rationalität ansteuert.

Donnaloia, 1967 in Duisburg geboren, erhielt seine künstlerische Ausbildung in Florenz und Monopoli, bildete sich anschließend in Köln zum Bronzegießer sowie zum Steinmetz und Steinbildhauer aus und lebt und arbeitet heute in Calci bei Pisa. Als Maler, Bildhauer und Restaurator verbindet er traditionelles künstlerisches Handwerk mit einer zeitgenössischen Formensprache. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Material, Struktur und Wahrnehmung aus und bewegen sich zwischen handwerklicher Präzision, bildhauerischer Kraft und malerischer Eigenständigkeit. Seit 2022 lehrt Giuseppe Donnaloia zudem Bildhauerei an der Accademia di Belle Arti di Lecce.

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