19.08.2026

Gerüst am Hauptportal steht: Dachstuhl, Schieferflächen und Fassaden werden bis 2030 erneuert

Sanierung des Limburger Doms startet

Informierten über die Sanierung des Limburger Doms: Architekt Jürgen Hamm (von links), Sina Vorbach (Projektmanagerin LBIH), Generalvikar und Domdekan Dr. Wolfgang Pax, Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Abteilungsleiter Tobias Petry (Hessisches Kultusministerium) und LBIH-Pressesprecher Alexander Hoffmann-Glassneck. Foto: LBIH

Die umfangreiche Sanierung des Limburger Doms hat begonnen. Mit der Aufstellung des Gerüsts am Hauptportal wird der Start der Arbeiten jetzt auch sichtbar. Nach aktueller Planung soll die Sanierung des Georgsdoms bis 2030 abgeschlossen sein.

In den kommenden Jahren stehen unter anderem ein neuer Dachstuhl, neue Schieferdachflächen sowie die Instandsetzung und Restaurierung der Fassaden auf dem Programm. Insgesamt sollen rund 3.400 Quadratmeter Dachfläche und 6.900 Quadratmeter Fassadenfläche bearbeitet werden.

Erster Bauabschnitt am Hauptportal

Die Arbeiten beginnen an der Westgruppe des Doms, also im Bereich des Hauptportals. Zunächst wächst dort das Fassadengerüst in die Höhe. Anschließend folgen Reinigungsarbeiten an der Fassade. Ab dem kommenden Jahr sollen Fachleute mit der Restaurierung der Fassaden beginnen. Auch die Arbeiten am Dachstuhl stehen dann an.

Insgesamt ist die Sanierung in fünf Bauabschnitte aufgeteilt. Nach dem Bereich des Hauptportals folgen der Vierungsturm, die Querhäuser, das Langhaus und schließlich die Ostgruppe.

Baustellenverkehr durch die Altstadt

Eine besondere Herausforderung sind die engen Gassen der Limburger Altstadt. Über sie wird auch der Baustellenverkehr abgewickelt, über den Material zur Baustelle transportiert wird. Während der Sanierungsarbeiten kann es deshalb zu Verzögerungen im Verkehrsfluss kommen.

Das Land Hessen ist aufgrund einer sogenannten Baulastverpflichtung für die Sanierung des Limburger Doms verantwortlich. Grundlage dafür ist ein Vertrag mit den katholischen Bistümern in Hessen aus dem Jahr 1963. Die Planung und Projektleitung der Baumaßnahme übernimmt der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) gemeinsam mit weiteren Fachleuten.

Die Sanierung soll nach derzeitiger Planung im Jahr 2030 abgeschlossen sein. Ziel ist es, den Limburger Dom als bedeutendes Baudenkmal langfristig zu erhalten.

Quelle: LBIH


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