04.08.2026

KKH: Mentale Belastungen im Job nehmen zu

Stressbedingte Krankschreibungen erreichen Rekordniveau

Foto: Pixabay.com/GraphixMade

Berufstätige waren im Jahr 2025 so häufig wie nie zuvor wegen akuter Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen krankgeschrieben. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der KKH Kaufmännischen Krankenkasse hervor. Demnach entfielen knapp 119 Krankheitstage je 100 Versicherte auf diese Diagnosen – rund 80 Prozent mehr als noch im Jahr 2017.

Akute Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen zählen inzwischen zur häufigsten psychischen Diagnose bei Berufstätigen und sind insgesamt der dritthäufigste Grund für eine Krankschreibung – nach Infektionen der oberen Atemwege und Rückenschmerzen.

Als Ursachen nennt die KKH neben hohem Arbeitspensum, Überstunden, Existenzängsten oder Konflikten im Arbeitsalltag auch die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitswelt. Mobiles Arbeiten und digitale Kommunikation könnten zusätzlichen Druck erzeugen, wenn klare Zuständigkeiten, Erwartungen oder Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit fehlen.

Auch sogenannte Arbeitszeitfragmentierung – also das Aufteilen des Arbeitstags in mehrere Abschnitte – könne sowohl Vorteile als auch Risiken mit sich bringen. Zwar erleichtere sie vielen die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, gleichzeitig könnten häufige Wechsel zwischen Arbeit, Familie und Freizeit sowie Arbeitszeiten bis in die Abendstunden die Erholung erschweren und langfristig das Risiko für chronische Erschöpfung oder Burnout erhöhen.

Die KKH empfiehlt Unternehmen, klare Regelungen zu Arbeitszeiten, Erreichbarkeit und Pausen zu schaffen. Beschäftigte sollten ihrerseits auf feste Arbeits- und Ruhezeiten achten, nach Feierabend bewusst abschalten sowie durch Bewegung, Entspannung und soziale Aktivitäten für einen Ausgleich sorgen.

Weitere Informationen sowie Angebote zur Stressprävention und ein Online-Coaching zum Thema Grenzen setzen finden Interessierte auf der Website der KKH unter www.kkh.de.

Quelle: Kaufmännische Krankenkasse


TOP Nachrichten

Veranstaltung

Irish Folk in der Berger Kirche
Berger Kirche | So., 9.8.2026 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Am Sonntag den 09.08.2026 um 17:00 Uhr lädt der Freundeskreis Berger Kirche ein zu einem stimmungsvollen Konzert voller irischer Musik und Lebensfreude. Die Formation „three alive’o“ präsentiert ein abwechslungsreiches Programm mit mitreißenden Instrumentalstücken und gefühlvollen Balladen.

„Three alive’o“ das sind Sabine Meier-Ude, eine vielseitige Instrumentalistin, die sich gekonnt mit Gitarre, Blockflöten, Whistles, Querflöten, Dudelsack und Drehleier präsentiert. Sie versteht es, sehr überzeugend die verschiedenen Klangfarben einzusetzen. Christoph Weis, der Sänger, begleitet sich und die Gruppe mit diversen Gitarren und Harfe. Er versteht es, seine Liedvorträge schwungvoll oder auch sehr sanft und einfühlsam dem Publikum nahe zu bringen. Monika Warich seit 2025 zunächst als Gastmusikerin in dieser Band hat sie Feuer gefangen und ist geblieben. Mit Ihren flinken Fingern auf der Geige bereichert sie die Gruppe stilvoll und ergänzt singend manche Ballade. Und dann ist da noch Rudi Winkler, der als Gastmusiker mit der Formation unterwegs ist. Auch er, ein vielseitiger Instrumentalist, präsentiert sich gekonnt mit Low-Whistles und Maultrommel, Bodhran und Löffeln, Dudelsäcken und Perkussion. Ideal wie gekonnt er die verschiedenen Klangfarben einsetzt.

Die Musiker stehen für ursprünglich, traditionell und einfach vorgetragenen irish folk. Am liebsten sitzen sie beisammen mit ihren Instrumenten und spielen ohne Anlage in einem Pub, an diesem Sonntag aber in der Berger Kirche.

Der Freundeskreis Berger Kirche e.V. lädt alle Interessierten zu diesem Konzert ein. Der Eintritt ist wie immer frei - am Ende der Veranstaltung wird um eine Spende gebeten. Der Veranstalter bittet außerdem darum keine Plätze zu reservieren oder frei zu halten. Weitere Informationen rund um die Berger Kirche gibt es unter www.berger-kirche.de .

Für das Konzert wird wieder eine Einbahnstraßenverkehrsführung eingerichtet, so dass die Besucher des Konzertes bei der Anfahrt nicht mit Gegenverkehr rechnen müssen.

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