25.08.2026

Besondere Atmosphäre und musikalische Vielfalt für jeden Geschmack

Sumpfland: Ein Festival der ganz besonderen Art

Foto: Weilburg-TV

Das Sumpfland-Festival in Merenberg hat auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll gezeigt, dass große Festivalatmosphäre nicht zwangsläufig große Eintrittspreise braucht. Schon bei der Ankunft fällt auf, was diese Veranstaltung von vielen anderen unterscheidet. Der Eintritt ist frei, auch für das Parken müssen die Besucher nichts bezahlen. Und wer das gesamte Wochenende auf dem Festivalgelände verbringen wollte, konnte sogar kostenlos campen. Erstmals fand das Sumpfland-Festival in diesem Jahr an zwei Tagen statt. Auf drei Bühnen präsentierten sich insgesamt 36 Live-Acts aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen – von Rock und Metal über Punk und Pop bis hin zu House, Techno und elektronischer Musik.

Schnell wurde deutlich, dass hier tatsächlich ein Festival für nahezu jeden Musikgeschmack entstanden ist. Vor den Bühnen standen junge Menschen ebenso wie ältere Besucher, Familien und Musikfans unterschiedlichster Szenen. Jung und Alt feierten ganz selbstverständlich nebeneinander. Überall herrschte eine friedliche und ausgelassene Stimmung.

Auch abseits der Bühnen war auf dem Gelände einiges los. Die Essens- und Getränkestände waren gut besucht, überall trafen sich Menschen, kamen ins Gespräch oder zogen gemeinsam von einer Bühne zur nächsten. Gerade diese entspannte Mischung aus Musikfestival, Dorffest und Familientreffen scheint den besonderen Charakter des Sumpfland-Festivals auszumachen. Während die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand und die Bühnen und das Gelände in ein ganz besonderes Licht getaucht wurden, entstand eine Atmosphäre, die man bei vielen größeren Festivals oft vermisst. Aus einem sommerlichen Fest wurde eine lange Festivalnacht, in der Musik und Gemeinschaft gleichermaßen im Mittelpunkt standen.

Dass sich das Sumpfland-Festival einmal zu einem solchen Publikumsmagneten entwickeln würde, war zu Beginn offenbar nicht absehbar. Die Geschichte der Veranstaltung begann 2023 mit der Idee eines kleinen Straßenfestes. Inzwischen hat sich daraus ein fester Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Region entwickelt. Hinter dem Festival steht der gemeinnützige Verein SUMPFLAND e.V., der gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern ein Festival auf die Beine stellt, bei dem die Förderung regionaler Künstler und vor allem das Miteinander im Mittelpunkt stehen.

Das Konzept kommt an. Die Veranstalter setzen bewusst auf ein offenes Festival ohne große Eintrittsbarrieren und auf eine musikalische Vielfalt, die möglichst viele Menschen anspricht. Tausende Besucher waren in Merenberg unterwegs, feierten, tanzten und genossen die besondere Atmosphäre bis spät in die Nacht. Gerade diese Mischung aus professionell organisiertem Musikfestival und persönlicher, fast familiärer Stimmung scheint das Erfolgsrezept des Sumpfland-Festivals zu sein.

Aus einem kleinen Straßenfest ist innerhalb weniger Jahre ein Festival geworden, das weit über Merenberg hinaus Aufmerksamkeit erregt. Und trotz seines Wachstums hat sich das Sumpfland-Festival offenbar genau das bewahrt, was seinen besonderen Reiz ausmacht: das Gefühl, willkommen zu sein, gemeinsam zu feiern und für ein Wochenende Teil einer großen Gemeinschaft zu werden. Für die Region ist das Sumpfland-Festival damit längst mehr als nur eine Musikveranstaltung – es ist zu einem echten Highlight des Sommers geworden.

Quelle: Sabine Gorenflo DJV


Mittagstisch (25.08.2026)

TOP Nachrichten

Veranstaltung

Carola Senz zeigt Ausstellung „Morning Has Broken“
Künstlertreff am Marktplatz 1 in Weilburg | Fr., 21.8.2026 17:00 Uhr bis So., 20.9.2026 17:00 Uhr

Gastausstellung beim Künstlerforum 24 Weilburg
Carola Senz zeigt Ausstellung „Morning Has Broken“
Unter dem Titel „Morning Has Broken“ zeigt die Herborner Künstlerin Carola Senz vom 22. August bis zum 20. September in den Galerieräumen des Künstlerforum 24 Weilburg am Marktplatz 1, Ecke Langgasse, ihre Kunstwerke, die von Expressivität, Farbe und Bewegung geprägt sind. In Farben, Licht und Raum schwingen Assoziationen an den Schöpfungsmorgen mit, wie im Bild „Morning Has Broken“ deutlich zu erkennen ist. Die teils großformatigen Bilder, überwiegend in Acryl auf Leinwand gemalt, wirken dynamisch und vibrierend; großzügige Schwünge bahnen sich ihren Weg durch den Bildraum und lassen Freiheit atmen. Natürlichkeit und Frische, Leben und Fülle strahlen aus den Werken.
Carola Senz hat nach dem Studium der Musik und Germanistik in Mainz ein Studium der Malerei und Grafik am IBKK (Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie) in Bochum absolviert (Meisterklasse Prof. Piotr Sonnewend). Sie stellt national und international aus, unter anderem in der Schweiz, England, Niederlande.
Die Vernissage findet am Freitag, 21. August, 17 Uhr statt.
Geöffnet ist die Ausstellung samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr.
Galerie Künstlerforum 24, Marktplatz 1 (Ecke Langgasse), 35781 Weilburg
Kontakt: carola.senz@online.de I www.Kunst-sucht-Liebhaber.de

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