04.09.2026

Weilburger Vereine und Institutionen haben spannendes Programm auf die Beine gestellt

Weilburgs Denkmale erzählen aus der Geschichte

Geschichtsverein Weilburg

Mit einem interessanten und abwechslungsreichen Programm laden die beteiligten Partner, viele Weilburger Vereine und Institutionen, zum TAG DES OFFENEN DENKMALS 2026 ein. Am zweiten September-Wochenende findet dieser unter dem bundesweiten Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ statt. Von Beginn an, also seit 1993, beteiligt sich Weilburg an dem TAG DES OFFENEN DENKMALS, seit Jahren nunmehr unter Federführung von Geschichtsverein und Evangelischer Kirchengemeinde mit einem außergewöhnlich breiten Engagement. Das ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Die zentrale Eröffnung der Veranstaltung findet am Sonntag, 13. September im Anschluss an den Eröffnungsgottesdienst mit historischen Spielszenen um 10.30 Uhr in der Schlosskirche statt.

Aber schon am Samstag startet das Programm mit spannenden Angeboten: Der Geschichtsverein veranstaltet in Kooperation mit dem Naturpark Taunus eine E-Bike-Tour, in der die Highlights der Weilburger Denkmallandschaft sowie Zeugnisse historischer Infrastruktur und Industriekultur angesteuert werden. Außerdem gibt es eine Führung zur Geschichte des jüdischen Lebens in Weilburg über die Arbeitsgruppe „Jüdisches Leben in Weilburg“ des Spielmann Kulturverein Weilburgs. Eine Schauspielführung mit Prinzessin Henriette und ihrer Kinderfrau wird vom KVV angeboten (Teilnahmebeitrag 15 Euro, Anmeldung über info@kvv-weilburg.de erforderlich). Ein ökumenischer Gottesdienst lädt an der Ruine der Klosterkirche Pfannstiel zum Besuch ein, es gibt Musik von der Band „Spririt Level“ sowie Kaffee und Kuchen.

An beiden Wochenendtagen kann man an Führungen in der Heilig-Grab-Kapelle teilnehmen, die Aussicht auf die Weilburger Altstadt vom exklusiv geöffneten Kranenturm genießen oder eine Geo-Schatzsuche machen. Im Husarenstall gibt es zwei Ausstellungen und Angebote für Kinder.

Der Sonntag bietet dann ein buntes Potpourri: Es präsentieren sich das Jagdschloss Windhof mit Führungen und seiner historischen Mensa, die Terrassengärten oder der Weinkeller am Fuße des Mühlbergs. Das Stadt- und Bergbaumuseum ist zu besichtigen, ebenso das offene Gewächshaus im Schlossgarten. Die Bürgerinitiative „Alt Weilburg“ e.V. stellt den sogenannten Komödienbau und das Alte Gymnasium Weilburg vor. Man kann an einem Rundgang über den jüdischen Friedhof teilnehmen, mit dem Rollschiff fahren, eine Hop-On-Hop-Off-Führungen zu Weilburger Denkmalen absolvieren, der Evangelischen Stadt- und Schlosskirche auf´s Dach steigen (Anmeldung über denkmalstag-weilburg@gmx.de erforderlich), die frisch sanierte Orgel der Schlosskirche kennenlernen und eine Führung inklusive Weinverkostung zum Thema Reformation in Kooperation der Kirchengemeinde mit den Oberlahn-Winzern absolvieren. Gemeinsam mit dem Geschichtsverein Weilburg lädt die Evangelische Kirchengemeinde zu einer weiteren, besonderen Führung ein: Es wird ein neues, inklusives Führungsangebot erprobt – mit Blick auch auf die Bedürfnisse nicht sehender und sehbeeinträchtigter Menschen. Interessierte sind jedoch ausdrücklich willkommen, Weilburg mit allen Sinnen zu erleben: „Weilburg zum Fühlen, Hören, Riechen und Schmecken“. Zum musikalischen Ausklang bietet sich in diesem Jahr der Besuch eines Konzerts in der Stadt- und Schlosskirche an: Im Rahmen der Orgelpunkt-Reihe konzertiert Kantor Jonas Dippon mit dem Saxofonisten Michael Stemmer.
Eine Übersicht der Veranstaltungen mit den detaillierten Informationen finden Sie beispielsweise auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde und des Geschichtsvereins Weilburg.

Quelle: Geschichtsverein Weilburg