Wann entstand der Fotorealismus?
Fotorealismus gehört zu den einflussreichen Entwicklungen der gegenständlichen Malerei im 20. Jahrhundert. Die Bewegung entstand in den USA und stellte die Frage nach Wirklichkeit in der Kunst neu. Lange Zeit bevor KI-generierte Bilder überhaupt denkbar waren.
5 Fakten zum Ursprung des Fotorealismus:
1️⃣ Der Fotorealismus entstand Mitte der 1960er Jahre in den USA.
2️⃣ Viele Künstler und Künstlerinnen wandten sich bewusst von der damals dominierenden abstrakten Malerei ab.
3️⃣ Statt spontaner Gesten rückte eine präzise, kontrollierte Malweise in den Mittelpunkt.
4️⃣ Fotografien dienten als zentrale Vorlage für die Gemälde.
5️⃣ Zu den frühen Vertreterinnen und Vertretern zählen unter anderem Robert Bechtle, Richard Estes, Ralph Goings und Audrey Flack.
So entwickelte sich eine Malerei, die den fotografischen Blick auf die Welt zum Ausgangspunkt nahm und mit malerischen Mitteln neu interpretierte.
Zu sehen in der Ausstellung „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.
Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung lädt gemeinsam mit dem Kreisverband Oberlahn der Europa-Union zu Buchvorstellung und Gespräch „Das Schattenreich. Russlands langer Abschied von Europa“ ein. Der Buchautor und Historiker Frank-Lothar Kroll wird sein Buch vorstellen. Gemeinsam mit der FAZ-Journalistin Kerstin Holm werden dann die historischen Entwicklungen und ihre Bedeutung für die Gegenwart aufgezeigt. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 28. Oktober, und zwar um 19 Uhr im Spielmann-Kulturzentrum Weilburg, Frankfurter Straße 42. Der Eintritt ist frei. Das Buch wird an diesem Abend von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahre 2022 hat sich das Verhältnis zwischen Europa und Russland grundlegend verändert. Frank-Lothar Kroll stellt die Phasen der Annäherung sowie Entfremdung und Konfrontation vor, zeigt dabei auf, warum politische und kulturelle Annäherungsversuche immer wieder an ihre Grenzen stießen. Im Gespräch mit Kerstin Holm geht es um die historischen Entwicklungen und ihre Bedeutung für die Gegenwart. Kerstin Holm berichtete lange Jahre als Redakteurin der FAZ über Russland und gilt als ausgewiesene Kennerin. Natürlich kann das Publikum Fragen stellen.