…in Sachen KUNST unterwegs ins FriederBurdaMuseum: Wettstreit mit der Wirklichkeit - „60 Jahre Fotorealismus“

05.04.2026
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Wann entstand der Fotorealismus?
Fotorealismus gehört zu den einflussreichen Entwicklungen der gegenständlichen Malerei im 20. Jahrhundert. Die Bewegung entstand in den USA und stellte die Frage nach Wirklichkeit in der Kunst neu. Lange Zeit bevor KI-generierte Bilder überhaupt denkbar waren.
5 Fakten zum Ursprung des Fotorealismus:
1️⃣ Der Fotorealismus entstand Mitte der 1960er Jahre in den USA.
2️⃣ Viele Künstler und Künstlerinnen wandten sich bewusst von der damals dominierenden abstrakten Malerei ab.
3️⃣ Statt spontaner Gesten rückte eine präzise, kontrollierte Malweise in den Mittelpunkt.
4️⃣ Fotografien dienten als zentrale Vorlage für die Gemälde.
5️⃣ Zu den frühen Vertreterinnen und Vertretern zählen unter anderem Robert Bechtle, Richard Estes, Ralph Goings und Audrey Flack.
So entwickelte sich eine Malerei, die den fotografischen Blick auf die Welt zum Ausgangspunkt nahm und mit malerischen Mitteln neu interpretierte.

Zu sehen in der Ausstellung „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.

Text: Frieder Burda Museum

Lass dich inspirieren und fahr mal hin, Lilly 🫟

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Mittagstisch (15.07.2026)

Veranstaltung

In bilico
Rosenhang Museum | So., 21.6.2026 bis So., 20.9.2026 23:59 Uhr

Die umfangreiche Ausstellung des Künstlers Giuseppe Donnaloia präsentiert eine Reihe vorwiegend neuer Arbeiten in Malerei, Zeichnung und Skulptur.

Schon der Titel der Ausstellung „In bilco“ verweist auf Donnaloias inhaltlich-motivischen Schwerpunkt im Fokus von Mensch und Natur. Dabei kommen in metaphorischen Nuancen mittels Stil, Technik und Thematik meist Sinngehalte zum Tragen, die im Kontext von sensitiven Schwingungen und gesellschaftlichen Reflexionen angesiedelt sind. Auf dieser Meta-Ebene des existenziell Gestalthaften erzeugt Donnaloia Bilder, Zeichnungen und Skulpturen im Spannungsfeld von Figuration und abstrakter Geste. Neben ausgewählten Exponaten des Bilder-Zyklus „Rigeneratione Naturale“ zeigt auch eine Reihe von neuen Aktzeichnungen Donnaloias elementare Expressivität, die ganz im Zeichen der Reflexion über prekäre Gleichgewichte steht. Seine Bilder beanspruchen nicht selten kontemplative Züge, indem sie das sehnsuchtsvolle Abtauchen in die von Menschen dominierte Gefühlswelt veranschaulichen. Jedoch sind sie gleichermaßen zu lesen als ein sich aufbäumender Kraftakt, der mit den Instrumenten des Künstlers gegen die definitive Machtübernahme maschineller Rationalität ansteuert.

Donnaloia, 1967 in Duisburg geboren, erhielt seine künstlerische Ausbildung in Florenz und Monopoli, bildete sich anschließend in Köln zum Bronzegießer sowie zum Steinmetz und Steinbildhauer aus und lebt und arbeitet heute in Calci bei Pisa. Als Maler, Bildhauer und Restaurator verbindet er traditionelles künstlerisches Handwerk mit einer zeitgenössischen Formensprache. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Material, Struktur und Wahrnehmung aus und bewegen sich zwischen handwerklicher Präzision, bildhauerischer Kraft und malerischer Eigenständigkeit. Seit 2022 lehrt Giuseppe Donnaloia zudem Bildhauerei an der Accademia di Belle Arti di Lecce.