Daniel Stelter ist ein Gitarrist der in seiner künstlerischen Vielfalt, Brillanz und Umtriebigkeit seines Gleichen sucht. Mit seinem unnachahmlichen, unaufgeregten und doch einprägsamen Stil hat Daniel Stelter sich schon längst einen Namen in der deutschen Jazz-Szene gemacht.
Am 26. September 2025 erscheint sein neues Album „Wooden Songs“ das sehr naturverbundene Töne anstimmt. Fünfzehn Tracks, allesamt One-Takes, inspiriert von Klang, Duft, Haptik und den schier unendlichen Farbnuancen, widmet Stelter sein siebtes Album dem organischen Material Holz. Eine atmosphärische Reflexion, die uns durch Wälder und Weinberge über die Alpen bis an den Bosporus führt.
Stelters klassisch angehauchtes, fast gesangliches Spiel auf der Nylonsaitengitarre, Tommy Baldus charakteristischer Schlagzeug- und Percussion Sound und Michael Pauckers akustischer Bass kommunizieren miteinander - wie die Bäume des Waldes - und bilden eine eigene natürliche Sprache, die sich zu einem zeitlosen Sound verbindet.
Am Sonntag, 25. Oktober 2026 findet um 17.00 Uhr in der Aula des Komödienbaues in Weilburg ein Liederabend statt mit Prof. Stefan Laske (Bariton) und Verena Louis (Klavier).
Auf dem Programm stehen die „Dichterliebe“ op. 48 von Robert Schumann und Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert op. 46 von Richard Strauss.
Robert Schumann schreibt den Liederzyklus „Dichterliebe“ op. 48 im Liederjahr 1840. Zugrunde liegt ihm Heinrich Heines „Lyrisches Intermezzo“. Die sechzehn Gedichte thematisieren Zerbrechlichkeit, Anfechtung, ja Bitterkeit, die sich mit der Liebe verbinden können, aber auch deren Zartheit und Erhebung der Seele. Der Poet Schumann spürt in Tönen den vielfältigen Empfindungen des Dichters Heine nach.
Richard Strauss, als Persönlichkeit überaus umstritten, hat epochemachende Sinfonische Dichtungen und Opern hinterlassen. Richard Wagner zählte zu seinen Vorbildern. Jede Stimme hat ihre eigene Bedeutung und trägt zu einem feinen Klanggewebe bei. Das Vokale wird für Strauss zu einem besonderen Ausdrucksmittel, nicht nur in den Opern, sondern auch im Lied.