02.10.2026

Die Ausstellung im Limburger Kreishaus zeigt Werke von Schülerinnen, Schülern und Klienten

„Ich im Wir“: Kunst von Astrid-Lindgren-Schule und Lebenshilfe

Freuen sich über die neue Ausstellung im Kreishaus in Limburg (von links): Landrat Michael Köberle, Detlef Wesche, Florian Brechtel, Ines Simon-Ramisch, Markus Liebendörfer und Ingeborg Drossard-Gintner. Foto: Landkreis Limburg-Weilburg

Unter dem Titel „Ich im Wir“ ist im Kreishaus in Limburg eine neue Ausstellung der Reihe „Kunst im Kreishaus“ zu sehen. Präsentiert werden Werke von Schülerinnen und Schülern der Astrid-Lindgren-Schule Limburg sowie von Klientinnen und Klienten der Lebenshilfe Limburg Diez.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Idee von Gemeinschaft und Verbundenheit. „Ich im Wir“ beschreibt dabei das Verhältnis zwischen dem Einzelnen und der Gruppe. Rund um dieses Thema sind an der Astrid-Lindgren-Schule in verschiedenen Projektphasen zahlreiche Arbeiten entstanden. Für die Ausstellung wurde daraus eine Auswahl zusammengestellt.

Auch bei der Lebenshilfe Limburg Diez spielt kreatives Arbeiten seit vielen Jahren eine Rolle. Interessierte Klientinnen und Klienten konnten dort in unterschiedlichen Kunstangeboten tätig werden und eigene Werke gestalten. Einige dieser Arbeiten sind nun ebenfalls im Kreishaus zu sehen.

Die Ausstellung wurde im Rahmen einer Vernissage eröffnet und ist noch bis Ende 2026 während der Öffnungszeiten des Kreishauses zugänglich. Landrat Michael Köberle betonte zur Eröffnung die Bedeutung solcher Begegnungen und des Austauschs rund um Kunst und Kultur in der Region.

Die Ausstellung kann montags bis mittwochs von 8 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr im Kreishaus in Limburg besucht werden.

Quelle: Landkreis Limburg-Weilburg


TOP Nachrichten

Veranstaltung

Führung durch den Unica-Bruch
Lahn-Marmor-Museum Villmar | So., 18.10.2026 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Wo: 65606 Villmar, Lahn-Marmor-Museum, Oberau 4

Info: Das Lahn-Marmor-Museum bietet anschauliche Informationen zur Entstehung, dem Abbau, der Verarbeitung und der Verwendung des Marmors von der Lahn, ein besonderer Rohstoff, der vor 380 Mio. Jahren - im Mitteldevon - entstanden ist. Die Struktur eines Stromatoporen-Riffs im Devonmeer ist nirgends in der Welt so klar zu sehen wie im Unica-Bruch in Villmar. In Villmar findet sich auf der rechten Lahnseite 380 Meter hinter dem Lahn-Marmor-Museum der Aufschluss „Unica-Bruch“, der mit einer glattgesägten und geschliffenen Wand einen weltweit einmaligen Einblick in ein mitteldevonisches Stromatoporenriff in Lebendstellung bietet. Zu erkennen sind neben den Stromatoporen und Korallen auch Seelilien, Kopffüßler, Schnecken sowie Brachiopoden, deren Wachstum durch den hohen Kalkgehalt des Devonmeeres begünstigt wurde.

Der Aufschluss im Villmarer Unica-Bruch – eine in zwei Terrassen gegliederte, etwa 6 Meter hohe, 15 Meter breite, gesägte Wand – gilt als ein sehr seltenes, vielleicht in der ganzen Welt sogar einmaliges Zeugnis der Entwicklung eines Stromatoporen-Riffs. Vor diesem Hintergrund wurde der Villmarer Aufschluss 2005 mit den Prädikaten "Nationales Geotop" und "Planet Erde - Welt der Geowissenschaften" ausgezeichnet. Damit zählt der Aufschluss zu den bedeutenden Geotopen in Deutschland, hiervon befinden sich vier in Hessen. 

Anmeldung: nicht erforderlich

Kosten: pro Person 3,00 Euro, Kinder unter 7 Jahre kostenfrei

Kontakt: Lahn-Marmor-Museum
Mail: , Tel. 06482 6075588 (nur während der Öffnungszeiten)
www.lahn-marmor-museum.de

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