10.04.2026

Interessierte können sich bis zum 3. Mai melden

Beiräte im Landkreis laden zur Mitwirkung ein

Foto: Pixabay.com/Einfach-Eve

Im Landkreis Limburg-Weilburg werden Beiräte neu berufen. Die zu bildenden Beiräte für Mobilität, Integration, Inklusion und Senioren vertreten ihre jeweiligen Interessen auf Kreisebene und beraten die Organe des Landkreises.

„Wir hoffen, dass sich viele engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger für diese wichtigen Bindeglieder im Zusammenwirken von Gremien und Institutionen unseres Landkreises finden“, drückt Landrat Michael Köberle seine Hoffnungen aus. Und der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer ergänzt: „Je breiter die Beiräte aufgestellt sind, je vielfältiger die Personen darin sind, desto konstruktiver kann die Mitwirkung erfolgen. Wir freuen uns über zahlreiche Bewerbungen.“

Die Mitwirkung in den einzelnen Beiräten ist eine ehrenamtliche Tätigkeit. Die Tätigkeit kann nur von Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen werden, die im Landkreis ihren Wohnsitz haben und hier wahlberechtigt sind. Die eingehenden Bewerbungen werden zu jeweils einer Liste pro Beirat zusammengeführt, über die der Kreistag entscheidet. Der Kreisausschuss beruft dann die Mitglieder der Beiräte für die Dauer der Wahlperiode des Kreistags. Aus einer Bewerbung erwächst kein Rechtsanspruch auf eine Berufung.

Wer sich für die Mitarbeit in einem der Beiräte interessiert, kann sich bis zum 3. Mai 2026 um einen Platz in diesen Beiräten bewerben. Nähere Informationen zu den Beiräten und ihren Ansprechpartnern in der Kreisverwaltung sowie die jeweiligen Satzungen finden Sie auf der Homepage der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg. Dort finden Sie auch ein entsprechendes Bewerbungsformular. Eine formlose Bewerbung unter Angabe Ihrer Kontaktdaten ist ebenfalls möglich. Schicken Sie diese bitte entweder per Post an:

Landkreis Limburg-Weilburg
Referat Kreisorgane, Sport und Ehrenamt
Sachgebiet Kreisorgane
Schiede 43
65549 Limburg

oder per E-Mail an:

Quelle: Landkreis Limburg-Weilburg


TOP Nachrichten

Veranstaltung

Heimatgeschichtliche Ausstellung geöffnet!
Pfarrheim Alte Schule | So., 12.4.2026 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Die Heimatstube Obertiefenbach ist am Sonntag, dem 12. April 2026, von 14:00 bis 16:00 Uhr, geöffnet. Im denkmalgeschützten Kath. Pfarrheim Alte Schule, An der Kirche 12, ist auf einer Fläche von rund 190 qm die seit 28 Jahren immer wieder erweiterte, heimatgeschichtliche Dauerausstellung im Dachgeschoss zu besichtigen.

Vielzahl an Dokumenten, Fahnen, Fotografien, Büchern und Ortsplänen

Das Heimatarchiv bietet eine Vielzahl an Dokumenten, Fahnen, Fotografien, Büchern, Bildern und Ortsplänen aus dem Leben früherer Generationen. Eine komplette historische Schuhmacherwerkstatt, eine frühere Wohnstube mit Herd, ein Bett mit Strohmatratze, Arbeitsgeräte einer Schreinerei und Zimmerei, eines Dachdeckers und eines Anstreichers finden sich ebenfalls hier sowie viele alte Geräte aus der Landwirtschaft und aus dem Haushalt. Zudem sind Gegenstände aus dem religiösen Leben und historische Ausrüstungsgegenstände der Freiwilligen Feuerwehr ausgestellt. Auch drei frühere Schulbänke sind im Bereich Schule und Lernen zu bewundern. Ein Gebrauchsgegenstand des Museums war bereits Höhepunkt in einer Sendung der Rateshow des hr-fernsehens dings vom dach.

Exponate, welche die Arbeiten beim Basaltabbau zeigen

Regionaltypisch sind auch die Exponate, welche die Arbeiten beim Basaltabbau zeigen, sowie die Gesteine aus der Heimatgemeinde: Basalt, Ton, Quarzit und Eisenstein; zudem eine Güterlore, die sich vor dem Gebäude befindet.

Gruppenfotos der Erstkommunion-Jahrgänge ab 1926 einsehbar

In heimatkundlichen Sammlungen sind nach Themengebieten wesentliche Presseartikel und Fotografien, darunter Gruppenfotos der Erstkommunion-Jahrgänge ab 1926, für interessierte Besucher einsehbar.

Bei etlichen Fotos sind allerdings die Namen der abgebildeten Personen nicht bekannt; hier freut sich das Museumsteam über Ergänzungen beim Besuch.

Lückenlose Darstellung der Kirmesburschenjahrgänge ab 1947

Die lückenlose Erfassung der Kirmesburschenjahrgänge ab 1947 als Fotodokumentation und auch die dazugehörigen Zeitungsberichte über die Obertiefenbacher Kirmes seit 1950 liegen zur Ansicht für alle Besucher aus.

Obertiefenbach nahm besonders viele Heimatvertriebene auf

Da infolge des Zweiten Weltkriegs das Dorf Obertiefenbach besonders viele Heimatvertriebene aufnahm, die das Dorfbild um die 1950er Jahre mitprägten, ist auch dies in der Heimatstube veranschaulicht.

Geschichte und Darstellungen zum Kloster Beselich

Ebenso sind vielfältige Unterlagen und Darstellungen über das ehemalige Kloster bzw. die Klosterruine Beselich sowie deren Erhaltungsmaßnahmen dokumentiert.

Urkunde des Treuebekenntnisses der sieben Knaben zu Bischof Blum

In einer Urkunde hatten sieben Schuljungen ihr Bekenntnis als treue Anhänger der katholischen Kirche und ihres Limburger Bischofs Peter Joseph Blum in der Zeit des Kulturkampfes am 16. Juni 1874 festgehalten und darüber hinaus weitere Schriftstücke hinterlassen. Diese historischen Dokumente der Schüler geben dem Schulgebäude eine unverwechselbare geschichtliche Bedeutung. Eine nachgebildete Schulbankgruppe lädt insbesondere Kinder zum Spielen und Verweilen ein.

Ernennungsurkunde des verstorbenen Bundesministers und Ehrenbürgers Georg Leber

In einer Vitrine sind auch die Original-Ernennungsurkunde des verstorbenen Bundesverteidigungsministers und Obertiefenbacher Ehrenbürgers Georg Leber sowie weitere mit ihm zusammenhängende Dokumente und Fotos aus der Politik der 1960er bis 1980er Jahre (u.a. Leber mit US-Präsidenten John F. Kennedy und Jimmy Carter, sowie Bundeskanzler Helmut Schmidt) ausgestellt.

Am zweiten Sonntag jeden Monats für Besucher geöffnet

Im Übrigen ist dieses Heimatmuseum am zweiten Sonntag jeden Monats für Besucher geöffnet. Eintritt wird nicht erhoben.

Das ehrenamtliche Team der Heimatstube freut sich über Ihren Besuch.

URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Heimatstube_Beselich-Obertiefenbach

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