26.07.2026
Online-Termine, Patientenportale und digitale Formulare gehören in vielen Kliniken inzwischen zum Alltag
Digitalisierung der Krankenhäuser: Hessische Kliniken holen auf
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Die Digitalisierung der Krankenhäuser in Hessen macht spürbare Fortschritte. Das zeigt die aktuelle Studie „DigitalRadar Krankenhaus“, die im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführt wurde. Demnach hat sich der Digitalisierungsgrad der hessischen Kliniken zwischen 2021 und 2026 von durchschnittlich 33 auf 53 von 100 möglichen Punkten verbessert. Damit liegt Hessen nur knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 55 Punkten.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet das vor allem mehr digitale Angebote im Klinikalltag. Dazu gehören unter anderem Online-Terminbuchungen, digitale Patientenformulare, Self-Check-in-Lösungen sowie Patientenportale und Apps, über die Termine, Befunde oder Informationen zum Behandlungsverlauf abgerufen werden können.
Digitale Angebote gewinnen an Bedeutung
Nach Einschätzung der Techniker Krankenkasse werden digitale Services künftig eine immer wichtigere Rolle bei der Wahl eines Krankenhauses spielen. Besonders bei planbaren Eingriffen erwarten viele Patientinnen und Patienten heute die Möglichkeit, Termine online zu vereinbaren, Daten aus der elektronischen Patientenakte zu übermitteln oder sich während des Aufenthalts digital über ihre Behandlung zu informieren.
116 hessische Kliniken wurden bewertet
Für die Studie wurden unter anderem IT-Sicherheit, digitale Abläufe, telemedizinische Angebote und die Einbindung der Patientinnen und Patienten bewertet. In Hessen nahmen 116 von 123 Krankenhäusern an der Erhebung teil. Während einige Kliniken bereits deutlich über dem Landesdurchschnitt liegen, haben andere noch Aufholbedarf.
272 Millionen Euro für die Digitalisierung
Die Digitalisierung der Krankenhäuser wird über das Krankenhauszukunftsgesetz gefördert. Hessen stellt dafür gemeinsam mit dem Bund insgesamt 272 Millionen Euro bereit. Bundesweit beteiligten sich 1.531 Krankenhäuser an der dritten Erhebung des „DigitalRadar Krankenhaus“.
Weitere Informationen zur Studie gibt es unter www.digitalradar-krankenhaus.de.
Quelle:
Techniker Krankenkasse