20.04.2026

Austausch mit Abgeordneten vor Ort möglich

Infomobil des Deutschen Bundestages kommt nach Limburg

Foto: Pixabay.com/moerschy

Das Infomobil des Deutschen Bundestages gibt Bürgern die Möglichkeit, sich über die Arbeitsweise und Aufgaben des Parlaments zu informieren und mit den Abgeordneten des jeweiligen Wahlkreises ins Gespräch zu kommen. Dafür stehen den Besuchern fachkundige Honorarkräfte des Bundestages bereit, die Fragen beantworten, Informationen vermitteln und bei Diskussionsrunden moderieren. Das Infomobil arbeitet dabei neutral und parteiübergreifend, so dass neben dem direkt gewählten Abgeordneten im Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg, Klaus-Peter Willsch, auch den Listenkandidaten, die den Einzug in den 21. Deutschen Bundestag geschafft haben, Gelegenheit zur Darstellung gegeben wird.

Jährlich tourt das Infomobil durch etwa 60 Städte, um die Arbeit des Parlaments anschaulich zu vermitteln. Im Laufe von zwei Wahlperioden sollen so alle 299 Wahlkreise besucht werden. In diesem Jahr macht das Infomobil auf dem Globus Parkplatz in Limburg an der Lahn Station.  Auch der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch wird vor Ort sein. Am 25. April steht er von 9 bis 11 Uhr für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Für die Besucher werden zahlreiche altersgerechte Informationsangebote bereitgestellt. Darunter fallen ein virtueller Rundgang durch den Bundestag, eine Replikation des Rednerpults sowie digitale und analoge Angebote. Gruppenbesuche, auch durch Schulklassen bis zu 30 Personen, können organisiert und altersgerecht gestaltet werden. Mit den Angeboten können sich die Besucher Wissen über die Geschichte und Struktur der parlamentarischen Demokratie aneignen. Der Zutritt zum Infomobil ist auch mobilitätseingeschränkten Personen möglich.

„Das Infomobil ist eine gute zusätzliche Möglichkeit, sich über die Vorgänge und Abläufe im Parlament zu informieren und gleichzeitig mit mir ins Gespräch zu kommen. Auch wenn ich als Abgeordneter bei Terminen und Veranstaltungen im Wahlkreis ohnehin jederzeit ansprechbar bin, bietet dieses Format die Chance, den Politikbetrieb in Ruhe nachzuvollziehen. Einen Besuch kann ich daher jedem Politikinteressierten empfehlen“, so der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch.

Termine:
23. April: 11 bis 18 Uhr
24. April: 9 bis 18 Uhr
25. April: 9 bis 14 Uhr

Weitere Informationen gibt es online unter www.bundestag.de.

Quelle: Klaus-Peter Willsch


TOP Nachrichten

Veranstaltung

Führung durch den Unica-Bruch und das Lahn-Marmor-Museum
Lahn-Marmor-Museum Villmar | So., 26.4.2026 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Am 26. April bietet das Lahn-Marmor-Museum zwei Führungen an:
Von 14:00 bis 15:00 Uhr gibt es eine Führung durch den Unica-Bruch.
Im Anschluss gibt es von 15:00 bis 16:00 Uhr eine Führung durch das Museum.

Das Lahn-Marmor-Museum bietet anschauliche Informationen zur Entstehung, dem Abbau, der Verarbeitung und der Verwendung des Marmors von der Lahn, ein besonderer Rohstoff, der vor 380 Mio. Jahren - im Mitteldevon - entstanden ist. Die Struktur eines Stromatoporen-Riffs im Devonmeer ist nirgends in der Welt so klar zu sehen wie im Unica-Bruch in Villmar. In Villmar findet sich auf der rechten Lahnseite 380 Meter hinter dem Lahn-Marmor-Museum der Aufschluss „Unica-Bruch“, der mit einer glattgesägten und geschliffenen Wand einen weltweit einmaligen Einblick in ein mitteldevonisches Stromatoporenriff in Lebendstellung bietet. Zu erkennen sind neben den Stromatoporen und Korallen auch Seelilien, Kopffüßler, Schnecken sowie Brachiopoden, deren Wachstum durch den hohen Kalkgehalt des Devonmeeres begünstigt wurde.

Der Aufschluss im Villmarer Unica-Bruch – eine in zwei Terrassen gegliederte, etwa 6 Meter hohe, 15 Meter breite, gesägte Wand – gilt als ein sehr seltenes, vielleicht in der ganzen Welt sogar einmaliges Zeugnis der Entwicklung eines Stromatoporen-Riffs. Vor diesem Hintergrund wurde der Villmarer Aufschluss 2005 mit den Prädikaten "Nationales Geotop" und "Planet Erde - Welt der Geowissenschaften" ausgezeichnet. Damit zählt der Aufschluss zu den bedeutenden 77 Geotopen in Deutschland, hiervon befinden sich vier in Hessen. 

Das Museum gliedert sich in folgende Bereiche:

Geowissenschaften/Geologie
Anhand von Gesteinsproben, gesägten Platten, Fossilien und geologischen Filmen ist ein Vergleich des „Gestern“ mit dem „Heute“ möglich und verdeutlicht die faszinierenden, geowissenschaftlichen Facetten des Lahnmarmors. Die Erdgeschichte vor 380 Mio. Jahren "Als Hessen am Äquator lag" wird dargestellt

Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Hier kommen Technikfans auf ihre Kosten kommen, denn für den Abbau, die Verarbeitung und den Transport kommen zahlreiche Aspekte der Bewältigung schwerster körperlicher Arbeiten zur Sprache. Welche Gewinnungs- und Verarbeitungstechnologien waren in welcher Zeit üblich bzw. notwendig, welche Transportmittel standen zur Verfügung? Eine Besonderheit ist das Modell eines Steinbruches, das von Vereinsmitgliedern hergestellt wurde und anschaulich alle Geräte und Arbeitsschritte in übersichtlicher Tischgröße zusammenfasst. Die drei Aspekte Abbau, Verarbeitung und Transport werden eindrucksvoll mit Werkzeugen, historischen Fotos und Quellen erläutert, so dass die harte Arbeit der Steinbrecher, der Marmorierer und Steinmetze anschaulich vermittelt wird. In einer speziellen Dauerausstellung wird auch über den heutigen Kalksteinabbau in der Lahnregion informiert. Anhand von anschaulichen Beispielen wird ebenso die heutige Nutzung erklärt.

Kunstgeschichte und Architektur
Ein Werkstein wird erst zu einem solchen, indem er in Gebäuden und Objekten Verwendung findet. Somit ist der architektonisch-kunstgeschichtliche Teil der Ausstellung ein zentraler Punkt. Hier wird anhand von Bilddokumenten und Texten die weltweite Verbreitung des Lahnmarmors demonstriert. Kleinere kunsthandwerkliche Objekte (Vasen, Schalen, Schreibtischgarnituren) zeigen dem Besucher die gesamte Bandbreite der Verwendung.

Hinzu kommt als Highlight die diesjährige Sonderausstellung "Lahnmarmor im 19. Jahrhundert - Aufbruch in die Moderne".

Eine Anmeldung ist weder für die Führung durch den Unica-Bruch noch für das Lahn-Marmor-Museum erforderlich.

Kontakt: Lahn-Marmor-Museum
Mail: , Tel. 06482 6075588 (nur während der Öffnungszeiten)
www.lahn-marmor-museum.de

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