18.04.2026

Kugelbahn, Spielplatz und Bodensteg sollen Erlebnis für Besucher erweitern

LEADER-Projekt: Baumwipfelweg wird ausgebaut

Überreichung des LEADER-Bewilligungsbescheides im Baumwipfelweg in Bad Camberg (von links): Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer, Ronya Gerhardt, Tobias Spindler, Lars Wittmaack, Dirk Schröder, Florian Stupinsky, Birgit Sucke und Sabine Weniger. Foto: Landkreis Limburg-Weilburg

Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer hat in Bad Camberg einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 43.109 Euro aus dem LEADER-Projekt für eine Attraktivitätssteigerung des Baumwipfelwegs durch eine Kugelbahn, einen Spielplatz und einen Bodensteg überreicht.

„Die hier geplanten Spielgeräte sind eine wertvolle Ergänzung zu dem bestehenden Angebot des Baumwipfelwegs. Sie bieten eine gute Möglichkeit, die Attraktivität der gesamten Anlage für Familien mit Kindern und Schulklassen weiter zu steigern. Der rund 100 Meter lange, leicht erhöhte Bodensteg bietet das erste Abenteuer auf dem Weg vom Parkplatz hin zum Baumwipfelweg. Mit der geplanten Kugelbahn kann der Erlebniswert durch spielerische Interaktion für die Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen gesteigert werden. Vielseitige Spielelemente wie Seilparcours, Klettergerüste, Rutschen und weitere Bewegungsmöglichkeiten runden das Angebot ab. Mit dem Projekt wird die Umsetzung investiver Vorhaben von touristischen Kleinunternehmen gefördert. Das Gesamtkonzept des Baumwipfelwegs als attraktives, ganzjährig genutztes und naturnahes Ausflugsziel wird damit weiter gestärkt. Es trägt positiv zur touristischen Wertschöpfung in unserer Region bei und kann die Besucherzahlen weiter steigern“, erläuterte der Erste Kreisbeigeordnete Sauer in Bad Camberg.

„Als Stadt Bad Camberg begrüßen wir die entsprechenden Fördermaßnahmen aus dem LEADER-Projekt, die solche Konzepte unterstützen. Der Baumwipfelweg ist ein touristisches Aushängeschild unserer Stadt – seine Strahlkraft reicht weit über die Region hinaus. Er ist ein Ort der Begegnung zwischen Mensch und Natur. Gleichzeitig zeigen Angebote wie der Baumwipfelweg eindrucksvoll, wie sich unsere Kurstadt weiterentwickelt: Sie bereichern unser touristisches Profil und ergänzen die klassischen Stärken Bad Cambergs auf moderne und attraktive Weise. Die am Baumwipfelweg neu geplanten Elemente steigern die Attraktion für die Besucherinnen und Besucher, vor allem für Familien, in besonderem Maße. So entsteht ein vielfältiges Gesamterlebnis“, so Bürgermeister Daniel Rühl.

Mit Bescheid des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wurde die Region Limburg-Weilburg auf Grundlage der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) zum dritten Mal als eine von hessenweit 24 LEADER-Regionen für den Zeitraum von 2023 bis 2027 anerkannt. Diese Regionen umfassen 325 ländliche Kommunen mit 2,6 Millionen Menschen. Die LEADER-Region Limburg-Weilburg hat als Lokale Aktionsgruppe (LAG) den Verein für Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. gegründet, in dem 18 Kommunen vertreten sind.

Eine Übersicht aller Mitglieder, die aktuelle Lokale Entwicklungsstrategie (LES), Hinweise zu den Ansprechpartnern des Regionalmanagements und weitere Informationen über die LEADER-Region befinden sich auf der Homepage der Wirtschaftsförderung unter www.regionalentwicklung-limburg-weilburg.de.

Die Ziele der Lokalen Entwicklungsstrategie spiegeln sich in vier Handlungsfeldern:

  1. Gleiche Lebensverhältnisse für ALLE – Daseinsvorsorge
  2. Wirtschaftliche Entwicklung und regionale Versorgungsstrukturen durch Klein- und Kleinstunternehmen
  3. Erholungsräume für Naherholung und ländlichen Tourismus
  4. Bioökonomie-Anpassungsstrategien zu einem nachhaltigen Konsumverhalten

Grundlage für alle Fördermaßnahmen ist die aktuelle Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der ländlichen Entwicklung – Regionalentwicklung / LEADER vom 1. Mai 2023.

Quelle: Landkreis Limburg-Weilburg


TOP Nachrichten

Veranstaltung

„Regen, der Wurzeln schlägt“
Niederhadamar | Sa., 25.4.2026 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Wochenlange Trockenperioden, plötzlich auftretende Starkregenereignisse und anschließend wieder Dürre und Hitze – die Folgen des Klimawandels stellen Gartenbesitzerinnen und -besitzer vor immer größere Herausforderungen. Wie ein nachhaltiger und kluger Umgang mit Wasser im eigenen Garten gelingen kann, zeigt das Seminar „Regen, der Wurzeln schlägt – Klimaanpassung im eigenen Garten“ am 25. April 2026 in Niederhadamar.

Die Wetterkapriolen der vergangenen Sommer haben sicherlich viele Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner noch in Erinnerung: entweder es gab wochenlang gar keinen Regen, sodass man Mühe und Not hatte, Gemüse und Stauden (oftmals mit kostbarem Trinkwasser) am Leben zu erhalten, oder es kam innerhalb kürzester Zeit so viel Regen herunter, dass ihn die ausgetrockneten Böden gar nicht aufnehmen konnten und das kostbare Nass oberflächlich wegfloss. Dabei ist Wasser eine der kostbarsten Ressourcen im Garten: ohne Wasser läuft nichts. Ohne Wasser keine gesunden Böden, keine starken Pflanzen und keine vielfältige Tierwelt!

Um uns an die Folgen des Klimawandels und seine Wetterkapriolen anzupassen, müssen wir also unseren Umgang mit dem wertvollen Regenwasser völlig neu denken. Während man früher alles Wasser so schnell wie möglich vom Grundstück wegleiten und der Kanalisation zuführen wollte, ist Regenrückhaltung heute das Gebot der Stunde. Darum soll es im Seminar „Regen, der Wurzeln schlägt – Klimaanpassung im eigenen Garten“ gehen.

Die Veranstaltung ist Teil des Jahresthemas „Bodenliebe – für starke Wurzeln und blühende Gärten“, das der Landfrauenverband Hessen für 2026 ausgerufen hat. Anhand eines Beispielgartens wird gezeigt, wie cleveres Regenwassermanagement und smarte Bewässerungstechniken auch mit wenig finanziellem und materiellem Aufwand im eigenen Garten umgesetzt werden können.

Ziel ist es, den Regen effizient zu nutzen und so Zeit, Kosten und vor allem die wertvolle Ressource Trinkwasser zu sparen. Gleichzeitig profitieren Böden, Pflanzen, Tiere und letzten Endes auch der Mensch von einer nachhaltigen und klimaangepassten Gartengestaltung. Als Referentinnen informieren Petra Dienelt, Gartenfachfrau vom Landfrauenverband Hessen sowie Josephine Roßbach, Nachhaltigkeitsreferentin beim Sonderdienst Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg.

Das kostenlose Seminar findet am Samstag, 25. April 2026, von 11 bis 14 Uhr in Niederhadamar statt. Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben. Anmeldungen sind per E-Mail an j.rossbach@limburg-weilburg.de möglich.

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