30.01.2026

Heute: Stadt-und Bergbaumuseum Weilburg

Wenn das Wetter nicht mitspielt: Die zehn besten Ausflugsorte in der Region

Blick durch eine Vitrine Foto: © Stadt - und Bergbaumuseum

Stadt – und Bergbaumuseum Weilburg von Johannes Kuhnigk.

Seit 1911 besteht das Heimatmuseum bereits, nach einigen Umzügen innerhalb Weilburgs ist es seit 1949 fest in der Altstadt am Schloss platziert.  1974 wurde der 200 Meter lange Schaubergwerksstollen fertiggestellt, welcher einen realistischen Einblick in den regionalen Eisenerzbergbau bietet, zudem kann man einen Blick auf betriebsbereite Originalmaschinen werfen.

Tiefer Stollen Foto: © Stadt - und Bergbaumuseum

Die erste Etage widmet sich der chronologischen Geschichte Weilburgs von der Ersterwähnung im Jahr 906 bis heute. Zu den Exponaten gehören Darstellungen von Persönlichkeiten wie dem ersten deutschen König Konrad I. und Heinrich von Gagern, dem ersten Präsidenten der Frankfurter Nationalversammlung. Eine Sammlung kostbarer Bücher aus vergangenen Jahrhunderten, darunter eine vollständige Sammlung der Merianstiche aus dem 17. Jahrhundert, wird ebenfalls ausgestellt.                                                                                                  Das Museum hat dienstags bis sonntags und an Feiertagen auf, von 10:00 – 17:00 Uhr von April bis Oktober und in den Wintermonaten von 10:00 – 16:00 Uhr. Von Heiligabend bis Ende Januar und am Karfreitag hat das Museum geschlossen.                                                                                                                      Erwachsene zahlen 4,50€, Kinder, Studenten und Behinderte 3€, eine Familienkarte kostet 9,50€. Audioguides können für 0,50€ ausgeliehen werden.                                                                                                                            Die Kombination aus ehrwürdiger Stadtgeschichte, die spannender ist, als mancher es vermuten mag, und das aufregende Erlebnis im Stollen, machen das Stadt – und Bergbaumuseum ebenfalls zu einem Pflichtprogrammpunkt.

Merianstiche Foto: © Stadt - und Bergbaumuseum

Mit seiner natürlichen Idylle an der Lahn zieht Weilburg besonders im Sommer Touristen, aber auch Einheimische an, um die Stadt und die Attraktionen an den Ufern der Lahn zu erkunden. Doch auch wenn das Wetter nicht mitspielt, kann man die Zeit in der barocken Residenzstadt und deren Umgebung kurzweilig gestalten – hier sind zehn Ausflugsziele und Geheimtipps aus Weilburg und der Region, die sich für Jung und Alt auch bei Kälte und Nässe lohnen:

Klicken Sie auf das jeweilige Ausflugsziel, um mehr zu erfahren - die Reihenfolge hat keine Aussagekraft.

  1. Schloss Weilburg
  2. Kubacher Kristallhöhle
  3. Laguna Aßlar – die Mittelhessentherme
  4. Stadt – und Bergbaumuseum Weilburg
  5. Bowling Hotel Residenz 23 Weilburg
  6. Lahn-Marmor-Museum Villmar
  7. Delphi-Filmtheater Weilburg / Cineplex Limburg
  8. Cube Jump & Funpark Beselich
  9. Rosenhang Museum Weilburg
  10. Lemon Padel Club Limburg

Die Attraktionen erscheinen in regelmäßigen Abständen auf oberlahn.de


TOP Nachrichten

Veranstaltung

Chorkonzert im Dom zu Wetzlar
Wetzlarer Dom | So., 22.2.2026 17:00 Uhr

Der Landesjugendchor Hessen bringt am Sonntag, dem 22. Februar um 17 Uhr mit Regionalkantor Tobias Orzeszko ein atmosphärisches Programm zur Aufführung. Eintritt frei.

Am Sonntag, dem 22. Februar 2026, um 17 Uhr lädt der Landesjugendchor Hessen zu einem besonderen Chorkonzert im Dom zu Wetzlar. Unter dem Titel „Zu unseren Zeiten – Zeit und Ewigkeit“ entfaltet das Programm einen musikalischen Tageslauf vom ersten Licht des Morgens bis in die Ruhe der Nacht und verbindet dabei Klänge des Vergänglichen mit Momenten der spirituellen Tiefe.

Zu hören sind unter anderem György Ligetis klangstarke Vertonungen zweier Gedichte von Sándor Weöres, Josef Gabriel Rheinbergers „Morgengesang“ und sein berühmtes „Abendlied“, Gustav Mahlers „Urlicht“ in der Bearbeitung von Clytus Gottwald sowie zeitgenössische Werke von Benedikt Burghardt und Pärt Uusberg. Das Programm spannt einen farbenreichen Bogen über Epochen und Stile, mit starker inhaltlicher Verbindung von Tageszeiten und spirituellen Dimensionen.

Die Leitung des Konzertes übernimmt Tobias Orzeszko, der aus Weilburg stammt, selbst im Landesjugendchor Hessen gesungen hat und das Ensemble in den vergangenen Jahren als musikalischer Assistent begleitet hat. Seit Sommer 2025 ist er Regionalkantor in Bad Homburg und verbindet in seiner Arbeit fundierte Chorerfahrung mit großer musikalischer Ausdruckskraft.

Der Landesjugendchor Hessen ist ein Auswahlensemble für Gesangstalente zwischen 16 und 27 Jahren aus ganz Hessen. Mehrmals im Jahr treffen sich die jungen Sängerinnen und Sänger zu intensiven Probenphasen und erarbeiten geistliche wie weltliche Chormusik auf künstlerisch hohem Niveau.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden sind willkommen.

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